(Job) Coaching & Fußball – wie passt das zusammen?


Ein wenig „Nostalgie“ gefällig? 😉

Dann begleiten Sie mich gerne auf eine kleine Fußball-Reise durch mein Blog-Archiv bei Facebook (Zusammenfassung diverser Einzelbeiträge aus dem Sommer 2012)…

 

(Job) Coaching & Fußball – wie passt das zusammen?

Wie einige von Euch wahrscheinlich wissen, bin ich nicht nur mit Leib und Seele Job Coach, sondern seit langen Jahren auch stolzer Fan des Fußballvereins Borussia Mönchengladbach. 😉

Inspiriert von der gerade abgeschlossenen genialen Saison, ist mir in den Sinn gekommen, dass diese beiden Leidenschaften mehr miteinander gemein haben, als es auf den ersten Blick scheint…

Neugierig? Einzelne „Spielzüge“ über die nächsten Wochen zeigen Euch, was ich meine…

 

1. ANPFIFF – von Fohlen & Kutschern…

Als Gladbach, bzw. „Fohlen Fan“ liegt die ursprüngliche Herkunft des Begriffes „Coach“ quasi auf der Hand: Im 16. Jahrhundert wurde die englische Entsprechung des Wortes „Kutsche“ ins Leben gerufen. „Coaching“ war das „Kutschieren“, also das Zurücklegen eines Weges von einem Ausgangspunkt zum Ziel. Später wurde der Begriff mehr und mehr im Sinne von „unterweisen“, „beraten“, „betreuen“ und „trainieren“ verwendet – in erster Linie vor allem für Trainer im Sport.

Der moderne JOB COACH berücksichtigt in meinem Verständnis ein wenig von allem: als Wegbegleiter und Kutscher steht er seinem Klienten auf seiner Coaching-Reise schon bei der Reiseplanung unterstützend zur Seite, betreut und berät ihn und trainiert mit ihm für wichtige Etappenziele auf dem Weg zu seinem beruflichen Erfolg.

Bleibt am Ball – der nächste Spielzug folgt in Kürze. 😉

 

2. INNERER ERFOLG – Eigenmotivation nach dem ehemaligen Bundestrainer

„Helfer sein, damit der Spieler sich selbst inspiriert.”, so definiert Jürgen Klinsmann die Rolle des Coaches zur Stärkung der Eigenmotivation seiner Spieler. Denn: nur wenn der Spieler aus sich heraus ganz auf den Erfolg eingestellt ist, kann er auch zur Höchstform auflaufen.

Als Job Coach bin ich davon überzeugt, dass meine Klienten alle Antworten zu ihren beruflichen Problemstellungen bereits in sich tragen. Durch Gespräche, Fragen und individuelle Übungen unterstütze ich auch Sie gerne dabei, Ihre eigenen Visionen, Ziele und Lösungen zu finden, und Sie für deren erfolgreiche Umsetzung fit zu machen. Während Sie im „Spiel“ selbst dann Ihre Trainingserfahrungen einbringen und sich mit zahlreichen Toren belohnen, begleite ich Sie gerne vom Spielfeldrand aus – Anfeuerung inklusive. 😉

Das Spiel nimmt langsam an Fahrt auf, verpassen Sie nicht den nächsten Angriff…

 

3. WERTE – mehr als nur Zahlen bei Transfergeschäften!

Ob Fußballer, Fan oder wer auch immer – jeder Mensch hat bestimmte Vorlieben, Sehnsüchte und Wünsche, die einen großen Bestandteil seiner Persönlichkeit ausmachen. Nur wer sich seiner Werte und Ziele bewusst ist, kann diese auch für sich nutzen und ein glückliches und erfolgreiches (Berufs-)Leben führen. Oft liegen sie allerdings noch im Verborgenen/Unbewussten und sind nicht direkt für den Einzelnen greifbar.

Wissen Sie ganz genau, was Ihnen wirklich wichtig ist?

Welcher Job passt wirklich zu Ihnen und Ihren Fähigkeiten?

Was wollen Sie in den nächsten Jahren für sich erreichen?

Job Coaching kann auch Ihnen dabei helfen, sich selbst – sowie Ihre Werte und Talente – besser kennenzulernen und neue individuelle Ziele daraus abzuleiten. Nutzen Sie diese Erkenntnisse, um beruflich wieder erfolgreich, authentisch, gesund und mit viel Spaß zu Top-Leistungen aufzulaufen.

Last but not least: Erfolg wird nicht nur durch den „Wert“ des Gehaltes bestimmt – und ein Abwehrspieler wird eher selten an seinen erzielten Toren gemessen. 😉

 

4. TEAM – Elf Freunde sollt Ihr sein!

Was macht ein gutes und erfolgreiches Fußballteam aus?

Man setzt sich viel leichter und konsequenter füreinander ein, wenn man seine Mitspieler und deren Spielverhalten gut kennt und einander schätzt. Auf der Basis von gemeinsamen Erfahrungen und gegenseitigem Vertrauen kann sich so ein starker Zusammenhalt entwickeln, der jedem Gegner und jeder Spielsituation die Stirn bieten kann.

Dieser Ansatz gilt aber bei weitem nicht nur für Fußball- oder sonstige Sportmannschaften – auch die zahlreichen Teams in Unternehmen, z.B. Abteilungen oder Projektteams, sollten sich diese Stärken zunutze machen. Hakt es hier zwischenmenschlich, kann dies durchaus direkte oder indirekte Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg nach sich ziehen.

Im Rahmen des Job Coaching können Störfaktoren und Konflikte behutsam aufgedeckt und individuelle Lösungsansätze erarbeitet werden – denkbar sind hier sowohl Einzel-, als auch Teamcoachings. Stellen Sie sich sodann neuen gemeinsamen Herausforderungen mit der Gewissheit, ein starkes Team hinter sich zu haben.

 

5. SPIELFELD oder TRIBÜNE? – Eine Frage des Blickwinkels Kennen Sie das auch?

Als Fan auf der Tribüne regt man sich schon mal über den einen oder anderen erfolglosen Spielzug auf, z.B.: „Mensch, die 11 stand doch ganz frei vorm Tor! Warum spielst Du nicht ab?“ Vielleicht hat aber der Spieler auf dem Platz seinen Mitspieler gar nicht sehen können, da er eine ganz andere Perspektive auf das Geschehen hat…

Im Coaching macht man sich gerne verschiedene Blickwinkel zunutze, um dem Klienten eine andere Sicht auf seine Situation zu ermöglichen. Als Fußballfan finde ich es sehr spannend, dass hier die übergeordnete Sichtweise – die „Metaebene“ – gerne auch als „Tribüne“ bezeichnet wird, da sie (wie im Stadion) den Blick auf das Große und Ganze richtet. Die auf der Tribüne gesammelten Einsichten eröffnen dem Klienten oft ungeahnte Möglichkeiten und Lösungswege, die er dann – zurück auf dem Spielfeld – erfolgreich in die Praxis umsetzen kann.

 

6. KABINENPREDIGT – der Ton macht den Unterschied

Das ursprüngliche Verständnis der Kabinenpredigt als eher wilde und lautstarke Standpauke des Trainers gegenüber seiner Mannschaft ist wohl Geschichte. Vielmehr kommt es sowohl im Sport, als auch im Coaching auf den jeweils richtigen Ton und eine feinfühlige Wortwahl an, um Spieler und Klienten wirklich zu motivieren und zu begeistern, so dass diese ihre Ziele erfolgreich umsetzen können. Die aktuelle sportliche Situation (z.B. die Tabellenposition), bzw. das individuelle Befinden des Klienten sollten hier die Gangart grundlegend mitbestimmen. So kann es manchmal z.B. sinnvoll sein, eher die leisen und aufmunternden Töne anzuschlagen, statt den aufzubauenden Spieler/Klienten direkt mit Pauken und Trompeten völlig zu überfahren.

 

7. TRAINING – ein wichtiges Spiel will gut vorbereitet sein…

Nicht nur im Sport ist ein gutes Training das A und O, um zum „Tag X“ perfekt gewappnet eine Top-Leistung abliefern zu können. Auch im Job Coaching kann es sinnvoll sein, die unterschiedlichsten Trainingselemente und Übungen mit einzubinden, um dem Klienten eine optimale Vorbereitung auf wichtige Situationen oder Gespräche zu ermöglichen (typische Beispiele hierfür: Gehaltsverhandlungen, Vorstellungsgespräche, Vorträge o.ä.).

Trainingsziel ist es, dem Klienten entsprechende individuelle Übungen zu vermitteln, mit denen er in einem geschützten Rahmen seine Ängste abbauen und gleichzeitig die passenden Ablaufmuster oder Argumente aufbauen und proben kann. So ist er für den Ernstfall perfekt gerüstet.

Tipp: Bewerben Sie sich ruhig öfter mal, auch wenn Sie akut gar keinen neuen Job suchen – so halten Sie nicht nur Ihre Bewerbungsunterlagen auf dem aktuellen Stand, sondern können durch dieses eher unverbindliche Training auch das nächste wirklich wichtige Vorstellungsgespräch souverän und selbstbewusst meistern.

 

8. TOOOR!

„Das (erste Tor) war eine Hormonausschüttung, wie ich sie zuletzt mit 5 Jahren im Phantasialand hatte.“ (Tobias Levels, Fußballer, Quelle FOCUS)

Wer von uns genießt nicht gerne das euphorische Gefühl bei der Erreichung eines Zieles?

Ob Torerfolg, gelungene Gehaltsverhandlung oder der erfolgreiche erste Schritt in die Selbständigkeit – es müssen nicht immer die saisonentscheidenden Erfolge sein, die uns glücklich machen. Auch Zwischenziele, die man bereits erreicht hat, sollten immer Grund genug sein, sie zu feiern und sich daran zu freuen. Und nicht zuletzt: sie geben neue Motivation für den nächsten Schritt!

 

9. RÜCKSTAND oder UNENTSCHIEDEN – Kopf hoch!

„Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.“ (Katharina von Siena)

Sei es eine glücklose Halbzeit beim Fußball oder eine berufliche Durststrecke – hier gilt es einmal innezuhalten, tief durchzuatmen, sich auf seine Ziele zu besinnen und mit neuer Willensstärke und Energie das nächste Tor in Angriff zu nehmen. Vielleicht hilft ja auch ein überraschender Konter? 😉

 

Zusammenfassung mehrerer Einzelbeiträge von Ines Speda auf ihrer Facebook-Seite (www.facebook.com/InesSpeda, Sommer 2012)